Bericht zum Budget 2027 und Finanzplan 2026–2030
Das Budget 2027 weist einen Ertragsüberschuss von CHF 4.6 Mio. sowie einen Cash Flow von CHF 17.0 Mio. aus. Im Vergleich der Budgets 2026 und 2027 wirken sich insbesondere die Nettoaufwandzunahmen bei der Schule (CHF 2.8 Mio.), bei der Gesellschaft (CHF 2.2 Mio.), hauptsächlich im Bereich der Pflegefinanzierung, sowie beim Sozialamt (CHF 1.4 Mio.) auf das Ergebnis aus. Auf der Ertragsseite wird mit höheren Steuererträgen (CHF 10.0 Mio.) gerechnet. Diese führen jedoch zu höheren Finanzausgleichsablieferungen (CHF 1.7 Mio.).
Das Investitionsvolumen im Verwaltungsvermögen (inkl. Abwasser/Abfall) beträgt CHF 65.8 Mio. Darin enthalten ist ein vorgesehenes Darlehen von CHF 40.0 Mio. an die Energie Opfikon AG zur Finanzierung des Wärme- und Kälteversorgungsprojekts. Über die Gewährung dieses Darlehens wird voraussichtlich im Jahr 2027 an der Urne abgestimmt.
Gemäss den aktuellen Aussichten in der Finanzplanung 2026–2030 belasten die teilweise hohen Zunahmen auf der Aufwandseite den städtischen Haushalt. Mit CHF 180.0 Mio. ist ein im Vergleich sehr hohes Investitionsvolumen vorgesehen. In der Erfolgsrechnung werden mittelfristig jährliche Ertragsüberschüsse von rund CHF 2.0 Mio. erwartet. Mit einer Selbstfinanzierung von CHF 77.0 Mio. resultiert im Steuerhaushalt ein Haushaltdefizit von CHF 101.0 Mio. Die Planung basiert auf einem unveränderten Steuerfuss von 94 %.
Mathias Zika, Vorstand Finanzen und Liegenschaften