Silvesternacht: Polizei rückte über 170 Mal aus
Die Kantonspolizei Zürich musste in der Silvesternacht ausrücken, weil gefährlich mit Feuerwerk umgegangen wurde. Es waren unter anderem Briefkästen mit Feuerwerkskörpern gesprengt worden.
Die Kantonspolizei Zürich – kurz Kapo – war in der Nacht auf Neujahr im Zürcher Hauptbahnhof gemeinsam mit den Partnerorganisationen für die Sicherheit der zahlreichen Besuchenden des Silvesterzaubers verantwortlich. Im übrigen Kantonsgebiet bewältigte sie gemeinsam mit den Kommunalpolizeien mehr als 170 zusätzliche Ereignisse im Zusammenhang mit den Silvesterfeierlichkeiten, wie es in einer Mitteilung heisst.
Die Einsatzzentrale der Kapo habe gegen 130 Meldungen im Zusammenhang mit unsachgemässem Abbrennen von Feuerwerk oder gefährlichem Umgang mit Knallkörpern entgegengenommen. Davon seien mehr als 30 Meldungen auf Gemeinden entfallen, in denen ein Verbot für das Abbrennen von Feuerwerk gelte. In sechs weiteren Fällen seien Anzeigen eingegangen, weil Briefkästen mit Feuerwerkskörpern gesprengt wurden.
Laut Mitteilung haben mehr als drei Dutzend Brände den Einsatz von Feuerwehr oder Polizei erfordert. Unter anderem hätten Bäume, Hecken, Abfalleimer oder Abfallcontainer gebrannt. «In Winterthur wurden durch eine bislang unbekannte Täterschaft die Briefkästen eines Mehrfamilienhauses in Brand gesetzt. Es entstand hoher Sachschaden an der Fassade und an Balkonen», schreibt die Kapo. Die Polizei ermittelt mit Brandermittlungsspezialisten wegen Brandstiftung.
Im Falle eines Gewaltdelikts mit einer Stichwaffe in der Zürcher Innenstadt übernimmt die Kantonspolizei Zürich die weiteren Ermittlungen.