Plusport erhält «zündwürfel» 2026

Vor einem 500-köpfigen Publikum durfte PluSport Zürich Glattal den «Zündwürfel 2026 entgegennehmen. Inklusion, Ehrenamt und Fairplay standen im Rampenlicht der fünften Jubiläumspokalnacht für Zürcher Vereine.

Vereine und Menschen, die den Breitensport mit Engagement prägen, zu zele­brieren: Es ist die Grundidee des «zündwürfel». Organisiert vom Zürcher Kantonalverband für Sport (ZKS) und moderiert von Regula Späni, stellte die fünfte Pokalnacht erneut Vereine, Ehrenamtliche und Unparteiische aus dem Zürcher Breitensport ins Rampenlicht. Nominiert wurden sie von der Zürcher Bevölkerung und anschliessend von einer fachkundigen Jury als Finalistinnen und Finalisten ausgewählt. Am vergangenen Freitag wurden die Siegerinnen und Sieger in den einzelnen Kategorien gekürt.

Besonders in den Fokus rückte in diesem Jahr PluSport Zürich Glattal. Der Verein überzeugte nicht nur durch sein langjähriges Engagement im inklusiven Sport, sondern auch durch seine wichtige gesellschaftliche Bedeutung («Stadt-Anzeiger» vom 30. April). Mit viel Herzblut ermöglicht PluSport Menschen mit Beeinträchtigung die aktive Teilnahme am Vereins- und Wettkampfsport und setzt damit ein starkes Zeichen für Integration und Gemeinschaft. Diese Leidenschaft begeisterte Publikum und Jury gleichermassen.

In der Endabrechnung – bestehend aus Jurybewertung, Vor-Voting sowie Publikumsabstimmung an der Pokalnacht  – setzte sich PluSport Zürich Glattal gegen die weiteren Finalisten TV Unterstrass Handball, FC Urdorf und Velo Club Horgen durch und durfte den «zündwürfel»-Pokal mitsamt Preisgeld nach Hause nehmen. Doch auch die anderen Finalvereine wurden für ihr Engagement ausgezeichnet und erhielten einen finanziellen Zustupf in die eigene Vereinskasse.

In der Kategorie «Ehrenamt» wurde Dominique Durodié von Akro Bülach zur Siegerin gekürt. Der Entscheid fiel – wie bereits in den Vorjahren – im Würfelspiel auf der Bühne. Durodié setzte sich dabei gegen Marina Birrer (TV Weiningen), Hansueli Ehrismann (FC Männedorf), Martin Hasenfratz (Leichtathletik-Vereinigung Winterthur), Werner Saxer (Schützengesellschaft Stäfa) und Philippe Walter (Schwimmclub Uster) durch. Alle Finalistinnen und Finalisten bekamen ausserdem einen Migros-Gutschein in Wert von 500 Franken.

In der Kategorie «Unparteiische» wurde Urs Meier vom Badminton-Verband Region Zürich ausgezeichnet. In ­einem Sportquiz, moderiert von TV-Legende Beni Thurnheer, setzte er sich gegen Nicolás Castro vom Nord-Ostschweizer Basketballverband sowie Peiline Schütze vom Zürcher Turnverband (Rhythmische Gymnastik, unter anderem in Opfikon) durch.

Nebst den Ehrungen sorgten auch in diesem Jahr Show-Elemente von verschiedenen Vereinen für Höhepunkte.  (pd.)