ZKB: 175 Millionen für die Gemeinden

Markus Lorbe

Die Zürcher Kantonalbank erwirtschaftete 2025 einen Gewinn von 1,24 Milliarden Franken. An Kanton und Gemeinden werden insgesamt 581 Millionen ausgeschüttet.

Die Zürcher Kantonalbank (ZKB) kann gemäss aktueller Medienmitteilung auf ein sehr erfolgreiches Geschäftsjahr 2025 zurückblicken. Mit einem Konzerngewinn vor Steuern in der Höhe von 1,42 Milliarden Franken (Vorjahr: 1,29 Mrd.) hat sie das letztjährige starke Ergebnis um 10,3 Prozent übertroffen. Dazu beigetragen haben ein sehr starkes Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft in Höhe von 1,08 Milliarden Franken, was einem Anstieg von 58 Millionen Franken beziehungsweise 5,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht, sowie ein Handelsergebnis von 427 Millionen Franken, das um 21, Prozent über dem Vorjahreswert von 353 Millionen Franken liegt.

Der Netto-Zinserfolg konnte mit 1,68 Milliarden Franken das Vorjahresniveau (1,68 Mrd.) trotz herausforderndem Zinsumfeld halten. Der Konzerngewinn nach Steuern beträgt 1,24 Milliarden Franken und liegt 10,8 Prozent respektive 121 Millionen Franken über dem Vorjahresergebnis.

Ein klares Plus gab es auch erneut beim Hypothekarbestand, der um 4,3 Prozent auf 111,2 Milliarden Franken per Ende Jahr anstieg. Die Kundenvermögen sind per Ende 2025 um knapp 60 Milliarden auf 579,0 Milliarden Franken (Vorjahr: 520,8 Mrd.) gestiegen, wovon 498,6 Milliarden Franken auf verwaltete Vermögen entfallen (Vorjahr: 457,3 Mrd.). Der Anstieg der verwalteten Vermögen um 41,3 Milliarden Franken sei auf einen breit abgestützten Netto-Neugeld-Zufluss von 13,6 Milliarden Franken – das sind freilich weniger als halb so viel wie im Vorjahr – sowie eine positive Marktperformance und sonstige Einflüsse von insgesamt 27,7 Milliarden Franken zurückzuführen, schreibt die Bank weiter. 2025 konnte die Staatsbank zudem über 30 000 Neukundinnen und Neukunden hinzugewinnen.

Millionensegen für die Stadtkasse

Der Kanton Zürich und die Gemeinden partizipieren mit insgesamt 581 Millionen Franken am Erfolg der ZKB – dies entspricht 19 Millionen Franken mehr als im Vorjahr (562 Mio.). An den Kanton fliessen insgesamt 406 Millionen Franken (plus 14 Mio.), wobei die OECD-Mindeststeuer von 169 Millionen Franken (+13 Mio.) und die Abgeltung der Staatsgarantie von 34 Millionen Franken (+3 Mio.) darin bereits enthalten sind. Kumuliert über die vergangenen zehn Jahre haben der Kanton und seine Gemeinden mit über 4 Milliarden Franken am Erfolg der Bank partizipiert. Die Gemeinden erhalten Dividenden in Höhe von insgesamt 175 Millionen Franken, das sind 5 Millionen mehr als im Vorjahr. Pro Kopf im Kanton sind dies 107.50 Franken.  Die Opfiker Stadtkasse darf sich folglich über einen Zustupf von 2,297 Millionen Franken freuen.