Wahlen 2026: Stimmbeteiligung dürfte höher sein

Roger Suter

Anders als vor vier Jahren finden am Wahlwochenende auch noch diverse Volksabstimmungen statt. Das scheint auch Einfluss auf die Stimmbeteiligung zu haben, die in Opfikon traditionell tief ist.

Bis Dienstag, 24. Februar, sind bereits 1515 Stimmcouverts bei der Stadt eingetroffen. 2022 waren es im gleichen Zeitraum weniger als die Hälfte, genau 761. Stimmberechtigt sind am 8. März 9188 Opfikerinnen und Opfiker. Für die Wahl der evangelisch-reformierten Kirchenpflege sind 1833 Personen wahlberechtigt.

Die 0,8-Prozent-Hürde

Falls es wie 2022 ein knappes Wahlresultat gibt, wird nachgezählt. Was bei einer Mehrheitswahl knapp ist, legt die Verordnung über die politischen Rechte in § 49 fest: Wenn a) die Stimmendifferenz zwischen einer gewählten und einer nicht gewählten Person, die das absolute Mehr ebenfalls erreicht hat, weniger als 0,8 Prozent der Stimmen der gewählten Person beträgt und b) eine Person wegen Nichterreichens des absoluten Mehrs nicht gewählt wird und die Differenz zwischen ihrer Stimmenzahl und dem absoluten Mehr weniger als 0,8 Prozent des absoluten Mehrs beträgt.

Doch nicht nur beim Zählen kann es Unsicherheiten geben: Beim Stadtrat und bei den Kommissionen muss man die Namen der Gewählten von Hand auf dem Wahlzettel aufschreiben. Was aber, wenn der Name nicht vollständig oder falsch dasteht? Das Gesetz sagt, der Wählerwille müsse klar sein. Das überprüfen im Zweifelsfall die (von den Parteien gestellten und vom Gemeinderat bestätigten) Mitglieder des Wahlbüros.