Technische Störung bei Skyguide: Flugverkehr auf die Hälfte reduziert

Skyguide operiert aufgrund einer technischen Störung vorsorglich mit einer Kapazität von 50 Prozent. Starts und Landungen an den Flughäfen Zürich und Genf waren am Dienstagnachmittag kurzzeitig unterbrochen. Diese wurden inzwischen wieder aufgenommen. Hinweise auf einen Cyberangriff gebe es nicht.

Grund für die Einschränkung ist die Störung eines Systems, das für die Flugverkehrsleitenden das Radarbild zur Überwachung des Luftverkehrs generiert. Als Vorsichtsmassnahme hat Skyguide die Kapazität im Schweizer Luftraum um 50 Prozent reduziert. Die Sicherheit im Schweizer Luftraum sei gewährleistet, so das Unternehmen, das sowohl die zivile als auch die militärische Fliegerei überwacht. Der Flugbetrieb an den Flughäfen Zürich und Genf wurde nach einer kurzen Unterbrechung wieder aufgenommen. Aufgrund der Kapazitätsreduktion sind Verspätungen möglich.

Skyguide habe einen Krisenstab einberufen und arbeite mit Hochdruck daran, die Störung zu beheben und die Auswirkungen auf den Flugbetrieb so gering wie möglich zu halten. Derzeit lägen keine Anzeichen für einen Cyberangriff vor. (pd.)