Region in Kürze
Der Zürcher Verkehrsverbund (ZVV) hat gemeinsam mit den Verkehrsunternehmen, den Gemeinden sowie den Regionalen Verkehrskonferenzen die Fahrplanentwürfe 2027 und 2028 ausgearbeitet. Die vorgeschlagenen rund 230 Änderungen sind auf der ZVV-Website einsehbar.
Sicher unterwegs – mit den Eltern
Wenn Kinder beginnen, selbstständig Velo zu fahren, fährt neben Freude und Stolz auch Unsicherheit mit: Ist mein Kind bereit? Kennt es die Regeln? Und wie begleite ich es richtig? Deshalb bietet der Verband Pro Velo über 600 Velofahrkurse an.
Während die Kinder üben, setzen sich die Erwachsenen mit Verkehrsregeln auseinander und lernen, wie Kinder den Verkehr wahrnehmen – und wo ihre Grenzen liegen. Und: «Velofahren lernt man nicht an einem Nachmittag», sagt Projektleiter Victor Varga, selbst Vater von zwei Kindern. «Entscheidend ist, dass Kinder auch nach dem Kurs richtig begleitet werden. Darum richten sich unsere Kurse bewusst an Kinder und Erwachsene.»
Der Einstieg erfolgt im Kurs A «Sicheres Terrain» für Kinder ab 6 Jahren. Geübt wird auf einem Schulareal oder in einem Verkehrsgarten, wo die Kinder grundlegende Fähigkeiten wie Anfahren, Bremsen, Gleichgewichthalten und Kurvenfahren festigen.
Im Kurs B «Erste Ausfahrten» üben Kinder ab 7 Jahren zuerst im geschützten Raum, danach auf verkehrsarmen Quartierstrassen. Im Mittelpunkt stehen Verkehrsregeln und korrektes Verhalten: Abstand halten, Armzeichen geben, richtig abbiegen und Vortrittssituationen erkennen. Die gemeinsame Ausfahrt hilft Kindern und Begleitpersonen, reale Verkehrssituationen sicher einzuschätzen.
Organisiert werden die Kurse von regionalen Pro-Velo-Verbänden, unterstützt vom Fonds für Verkehrssicherheit und der Visana. (pd.)
Kursdaten und Anmeldung unter: www.velokurs.ch
Bligg, Stubete Gäng, Megawatt und Krokus in Kloten
Die Nachbarstadt Kloten steht vor einem musikalischen und einem sportlichen Höhepunkt: Im Mai macht hochklassiges Beachvolleyball auf dem Stadtplatz Station, Anfang Juni folgt ein Musikfestival mit grossen Schweizer Acts. Nicht wegen des nahen Flughafens, sondern wegen der erstklassigen Infrastruktur und der hervorragenden Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden, wie Organisator Mike Schälchli betont.
So werden Anfang Juni Schweizer Musik-Superstars wie Bligg (Abschiedstournee) und die Stubete Gäng (4. Juni), Megawatt und Krokus (5. Juni) sowie der «Blick»-Podcast «Schliifts live» (7. Juni) den Klotener Stadtplatz rocken. Beim 6. Juni hüllen sich die Organisatoren noch in vornehmes Schweigen. Fakt ist aber, dass die Verhandlungen mit weiteren Stars kurz vor dem Abschluss stehen, sozusagen das Sahnehäubchen auf dem Dessert.
Wenige Tage vor den Musikstars avanciert Kloten neben Bern, Basel, Luzern und Zürich zu einem von fünf nationalen Beachvolleyball-Hotspots mit nationalen und internationalen Topteams. Mike Schälchli rechnet an allen vier Turniertagen mit – je nach Wetter – bis zu 10 000 Besucherinnen und Besuchern. (Albert Fässler)
Das Programm in der Übersicht
Obi Beachvolleyball-Tour:
20.–23. Mai: täglich 14–22 Uhr, Samstag 12–19 Uhr
Kloten City Beats:
Donnerstag, 4. Juni: Bligg und Stubete Gäng
Freitag, 5. Juni: Megawatt und Krokus, Samstag, 6. Juni: Schweizer Top Act und internationaler Top Act
Sonntag, 7. Juni: «Schliifts live», «Blick»-Boom-Podcast mit Klingande
Mitreden beim übernächsten Fahrplan
Änderungsbegehren können bis zum 30. März 2026 bei der Wohngemeinde eingereicht werden. So soll der ÖV bedarfsgerecht und gemäss der Strategie den Vorgaben von Regierungs- und Kantonsrat weiterentwickelt werden, von guter Qualität und pünktlich sein.
26 und damit besonders viele Änderungen betreffen das Busnetz im Glattal – allerdings ausschliesslich um Opfikon herum. Mehrere Buslinien erhalten neue Linienführungen, damit die Region noch besser erreichbar wird. Hinzu kommen Taktverdichtungen, bessere Anschlüsse und ein stabilerer Betrieb. Die neue Tangentiallinie 430 zwischen Dietikon, Regensdorf und Rümlang schafft eine Verbindung zwischen Limmattal, Furttal und Glattal. Sie ersetzt die bisherige Linie 795. Zudem werden auch in der aufgelegten Fahrplanperiode viele Linien auf Elektrobusbetrieb umgestellt.
Nach der öffentlichen Auflage werden alle Begehren geprüft. Die Festlegung des definitiven Verbundfahrplans für 2027 und 2028 erfolgt durch den Verkehrsrat. (pd.)
Informationen: zvv.ch/fahrplanverfahren
Weniger Verletzungen im Spielsport
In der Schweiz verletzen sich jedes Jahr 430 000 Personen beim Sport, mehr als 15 000 davon schwer. Mit dem neuen E-Learning-Modul von BFU und Swiss Olympic können Sportvereine die Unfallprävention nun gezielt verankern. Denn Sportverletzungen sind im Spielsport oft auf fehlendes Aufwärmen, Überbelastung, mangelnde Koordination oder Fouls zurückzuführen. Über 3 Milliarden Franken betragen die materiellen Kosten von Sportunfällen.
Deshalb haben die BFU und Swiss Olympic ein kostenloses E-Learning-Modul entwickelt. Es ermöglicht den Sportvereinen, die eigenen Trainingsstrukturen zu analysieren. So können sie Risikofaktoren für Unfälle identifizieren und geeignete Massnahmen zu ihrer Reduzierung ergreifen. (pd.)
Mehr unter: https://academy.swissolympic.ch/
Bund stärkt Schutz vor Gewalt im Alter
Schätzungen zufolge sind jährlich zwischen 300 000 und 500 000 Menschen ab 60 Jahren von einer Form von Gewalt oder Vernachlässigung betroffen. Es geht laut einer Mitteilung des Bundesrats um körperliche, psychische oder finanzielle Gewalt sowie das Unterlassen notwendiger Unterstützung.
Um ältere Menschen besser davor zu schützen, hat der Bundesrat hat ein Impulsprogramm für mehr Prävention und Früherkennung von Gewalt im Alter verabschiedet. Es läuft von 2026 bis 2030. Das Bundesamt für Sozialversicherungen übernimmt die Koordination, die Umsetzung erfolgt über die nationalen Altersorganisationen. (pd.)