Region in Kürze

Kanton Zürich: Löschfahrzeuge für die Ukraine

Der Kanton Zürich hat zwei ausgemusterte Feuerwehrfahrzeuge an die Organisation Swiss for Ukraine übergeben. Die Fahrzeuge sollen in der Ostukraine eingesetzt werden, wo sie beim Löschen von Bränden und beim Schutz wichtiger Infrastrukturen helfen sollen. «Die Fahrzeuge kommen in eine Region, in der sie dringend benötigt werden», wird Sicherheitsdirektor Mario Fehr in einer Mitteilung des Kantons zitiert. Dabei handelt es sich um einsatzfähige Universallöschfahrzeuge, die jedoch nicht mehr den heutigen Anforderungen im Kanton Zürich entsprechen. Sie waren während rund 30 Jahren im Einsatz. Zwei weitere Löschfahrzeuge aus Uster und Horgen sollen im Sommer ebenfalls in die Ukraine geliefert werden.

Die Non-Profit-Organisation «Swiss for Ukraine» realisiert Projekte, die auf die grundlegenden Bedürfnisse der Bevölkerung ausgerichtet sind – wie Erstversorgung, Elektrizität oder Brandbekämpfung. Der Verein finanziert sich ausschliesslich über Mitgliederbeiträge und Spenden. (red.)

Bund: Asylgesuche 2025 leicht rückläufig

Laut den neuesten Zahlen des Bundes ist die Zahl der Asylgesuche in der Schweiz 2025 zum zweiten Mal in Folge gesunken. Insgesamt wurden rund 25 800 Gesuche eingereicht, rund 1900 weniger als im Vorjahr. Wie der Bund weiter berichtet, führt das Staatssekretariat für Migration (SEM) den Rückgang auf eine leicht entspannte Lage auf den europäischen Migrationsrouten zurück, betont jedoch, dass der ­Migrationsdruck in vielen Herkunftsländern weiterhin hoch sei.

Das wichtigste Herkunftsland blieb Afghanistan mit rund 6200 Gesuchen, obwohl deren Zahl deutlich zurückging. Markant zugenommen haben hingegen Gesuche aus Eritrea mit rund 3400 Fällen. Auch aus Somalia und Äthiopien stellten mehr Personen ein Asylgesuch. Ein Grossteil der Gesuche stammte insgesamt aus wenigen Herkunftsländern.

Einen Schwerpunkt legte das SEM auf den Abbau pendent gebliebener Verfahren. Rund 31 200 Gesuche wurden erstinstanzlich erledigt, die Zahl der hängigen Fälle sank auf rund 9500. Asyl erhielten rund 7400 Personen, weitere 5000 wurden vorläufig auf­genommen. Die Schutzquote lag bei knapp 44 Prozent.

Beim Schutzstatus S wurden rund 12 900 Gesuche gestellt. Der Bundesrat will den Status für Schutzsuchende aus der Ukraine nicht vor März 2027 aufheben. Für 2026 rechnet das SEM erneut mit rund 25 000 Asylgesuchen.  (red.)

 

Kanton Zürich: Pflege: Mehr Geld für Ausbildungsprojekte

Im Rahmen der Pflegeinitiative investiert die Gesundheitsdirektion 2026 550 000 Franken in acht zukunftsweisende Ausbildungsprojekte. Die Unterstützung richtet sich an Spitäler, Heime, Spitexen und Verbände mit Sitz im Kanton Zürich. Aus 14 eingereichten Ideen hat eine Fachkommission 8 Projekte ausgewählt. Diese zeichnen sich durch Innovationskraft und ihren positiven Einfluss auf die Ausbildung von Pflegefachpersonen an der Höheren Fachschule (HF) und Fachhochschule (FH) aus. (pd.)