Region in Kürze

Die Hitze sorgt für veränderte Verhältnisse im Hochgebirge. Bild SAC/Samuel Oppliger

Bergsport: Touren immer sorgfältig planen

Der schneearme Winter, das sehr warme Frühjahr und die wiederholten Hitzeperioden im Sommerhaben die Bedingungen im Hochgebirge verändert. Viele Gletscher sind bereits stark ausgeapert: Die schützende Schneeschicht ist geschmolzen und das blanke Eis liegt frei. Dadurch können Hochtouren schwieriger sein als in den vergangenen Jahren. Spaltenzonen liegen offen da und grosse Bergschründe tun sich auf. Dies macht es stellenweise schwierig, die richtige Route zu wählen. Einzelne Anstiege sind deshalb zurzeit nicht empfehlenswert.

Auch der auftauende Permafrost wirkt sich auf die Verhältnisse aus. In einigen Gebieten nimmt die Steinschlaggefahr zu, und einzelne Geländeabschnitte können instabil werden. Marcel Kraaz, Bergführer und Ressortleiter Breitensport beim Schweizer Alpen-Club (SAC), rät Berggängerinnen und Berggängern, ihre Touren sorgfältig vorzubereiten: «Dazu gehört es, besonders gründlich Informationen über die aktuellen Verhältnisse einzuholen», sagt Kraaz.

Vor jeder Tour sollten sich Berggängerinnen und Berggänger deshalb über die aktuellen Verhältnisse informieren. Neben dem SAC-Tourenportal bieten Plattformen wie gipfelbuch.ch, hikr.org oder camptocamp.org wertvolle Informationen. Auch Hütten­wartinnen und Hüttenwarte sowie die lokalen Bergführerbüros können Auskunft geben.  (pd.)

Weitere Informationen: www.sac-cas.ch

 

Post AG: Preisaufschlag bei A- und B-Post

Sinkende Briefmengen erhöhen den Druck auf die Post: Wichtige Einnahmen gehen zurück, während die Kosten für die flächen­deckende Infrastruktur weitgehend gleich bleiben. Dieser Mengenrückgang kann nach Angaben der Post AG durch andere Massnahmen nicht ausgeglichen werden. Deshalb hat sie mit dem Preisüberwacher Preisanpassungen für die nächsten drei Jahre vereinbart.

Ab dem 1. Januar 2027 kostet ein A-Post-Brief im Standardformat neu 1.40 Franken (bisher 1.20 Franken), Grossbriefe kosten neu 2.75 Franken. Für Midibriefe bleibt der bisherige Preis in Höhe von 1.70 Franken unverändert. Ein B-Post-Brief kostet neu 1.10 Franken (bisher 1 Franken). Die B-Post-Midibriefe werden 1.35 Franken kosten und die Preise für Grossbriefe betragen 2.25 Franken.

Auch A-Post-Plus-Briefe und Einschreiben kosten künftig 20 Rappen mehr. Für nationale Briefe gilt neu ein Standardgewicht von 1-50 g (bisher 1-100 g). In diese Kategorie fallen mehr als 95 Prozent aller bisherigen Standardbriefe. Midibriefe umfassen neu Briefe zwischen 51 und 500 g. Durch die neue Gewichtskategorie kann die Post auf die Entrichtung der Mehrwertsteuer verzichten, die im Monopolbereich bis 50 g gesetzlich auch nicht gefordert ist. Neu eingeführt wird ein Volumenbrief, der einen einfachen Versand von Kleinwaren ermöglicht. Der Preis für den Versand beträgt 4.20 Franken.

Privatkundinnen und -kunden können ihre online frankierten Pakete bis und mit 2029 weiterhin mit der Dienstleistung pick@home kostenlos zu Hause abholen lassen und profitieren von einem Online-Rabatt von 1.50 Franken. Die Einigung zwischen der Post und dem Preisüberwacher gilt bis Ende 2029.(pd.)

Alle Anpassungen: www.post.ch/angebot27

 

Popkulturfestival: Social-Media-Stars kommen nach Zürich

Die Zurich Pop Con & Game Show am 26. und 27. September baut ihr Programm weiter aus: Mit einer neuen Podcast-Bühne erhält die Schweizer Podcast-Szene erstmals eine eigene Plattform am Festival.

«Mit Julien Bam und Naomi Jon komplettieren zwei absolute Top-Stars aus der Youtube- und Tiktok-Welt das internationale Gäste-Line-up des Fes­tivals», schreiben die Veranstalter in einer Mitteilung. Beide begeistern auf Youtube, Tiktok und Instagram gesamthaft über 20 Millionen Fans.

Das Festival erstreckt sich über alle sieben Hallen der Messe Zürich und bietet auf über 30 000 Quadratmetern zahlreiche Erlebnisbereiche rund um Popkultur, Gaming, Cosplay und Digital Entertainment. (pd.)

26. und 27. September, Messe Zürich. Informatinen auf: www.zurichpopcon.ch

Gwunderbrunnen

28.08.2026 - 08:00
28.08.2026 - 09:30
28.08.2026 - 14:00
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