Streit um Vertrag: Tertianum will Senevita kaufen
Im Dezember gab die Tertianum- Gruppe bekannt, dass sie die Mitbewerberin Senevita kaufen werde; ein entsprechender Vertrag sei mit der Senevita-Eigentümerin, der international tätigen Pflegeheimgruppe Emeis in Paris unterzeichnet worden.
Im April nun habe Emeis überraschend angekündigt, den vereinbarten Kaufvertrag nicht vollziehen zu wollen, teilt Tertianum mit. Die Gruppe, welche auch das Wohn- und Pflegezentrum Bubenholz in Glattbrugg betreibt, hat nach eigenen Angaben rechtliche Schritte eingeleitet und bekräftigt den Anspruch auf die vertragsgemässe Umsetzung der Übernahme, zumal diese auch kartellrechtlich geprüft worden sei. Das Handelsgericht des Kantons Zürich habe auf Antrag von Tertianum eine superprovisorische Verfügung erlassen, die der Verkäuferschaft bestimmte Massnahmen im Hinblick auf das Geschäft der Senevita untersagt.
Die private Dienstleisterin Tertianum-Gruppe betreibt in der Schweiz 100 Betriebe für Leben, Wohnen und Pflege im Alter. In 2700 Wohnungen sowie 4650 Pflegebetten betreuen 7000 Mitarbeitende etwa 7000 Gäste. (red.)
Implenia: Aktionäre genehmigen alle Anträge
Die ordentliche Generalversammlung der Implenia AG hat kürzlich alle Anträge des Verwaltungsrats mit grosser Mehrheit gutgeheissen. Die Aktionäre des weltweit tätigen Baukonzerns mit Sitz im Glattpark genehmigten mit einer Zustimmung von 99,81% die Ausschüttung einer ordentlichen Dividende von 1.40 Franken je Aktie, teilt das Bauunternehmen mit. Zudem entlasteten sie die Mitglieder des Verwaltungsrats sowie der Geschäftsleitung für das Geschäftsjahr 2025 und genehmigten den Jahresbericht, die Jahresrechnung und die Konzernrechnung 2025; den Vergütungsbericht 2025 sowie den Bericht über nichtfinanzielle Belange je in einer Konsultativabstimmung.
Ebenfalls zugestimmt haben sie der maximalen Gesamtvergütung des Verwaltungsrats von der aktuellen bis zur nächsten ordentlichen Generalversammlung 2027 sowie der maximalen Gesamtvergütung der Geschäftsleitung für das Geschäftsjahr 2027.
Die Aktionäre bestätigten die Mitglieder des Verwaltungsrats Hans Ulrich Meister (Präsident), Judith Bischoff, Raymond Cron, Kyrre Olaf Johansen, Barbara Lambert, Henner Mahlstedt und Marie-Noëlle Zen-Ruffinen alle mit einer Zustimmungsquote von über 93% für eine weitere Amtszeit – diese hohe Zustimmungsquote unterstreiche das grosse Vertrauen der Aktionäre in den Verwaltungsrat und die Strategie von Implenia, schreibt das Unternehmen. (pd.)
Korrekt: Hardwald ist Teil eines Fokusraums 1. Priorität
In unserem Artikel vom 9. April auf Seite 11 unter dem Titel «Der Kanton tritt aufs Velopedal» über das kantonale Mountainbike-Konzept wurde fälschlicherweise behauptet, der Hardwald gehöre nicht zu den Fokusräumen 1. Priorität des Konzepts. Aufmerksame Leserinnen und Leser haben uns auf diesen Fehler hingewiesen.
Der Hardwald gehört zum Fokusraum «Hagenholz», der im Konzept als Fokusraum 1. Priorität ausgewiesen ist und das Waldgebiet im Bereich der Gemeinden Wallisellen, Opfikon, Kloten, Bassersdorf und Dietlikon umfasst.
Als Fokusraum 1. Priorität gilt dieses Gebiet als eines mit heute bereits hohem Mountainbike-Aufkommen von über 5000 Fahrten pro Jahr. Das bedeutet konkret: Der Kanton ist verpflichtet, bis 2027 gemeinsam mit den betroffenen Gemeinden eine verbindliche Netz- und Anlagenplanung zu erstellen. Dabei wird geregelt, welche Trails legalisiert, neu gebaut oder mit Fahrverboten belegt werden. Die Umsetzung muss bis 2042 abgeschlossen sein. Die Redaktion