Opfikon in Kürze

Die Suchtprävention Bezirk Bülach ruft die Bevölkerung zu einer einwöchigen Flimmerpause auf. Denn alle kennen es: Digitale Medien sind aus dem Alltag kaum mehr wegzudenken. Smartphones, Tablets und Fernseher bieten viele Vorteile – gleichzeitig werden sie oft häufiger genutzt, als den meisten lieb ist, und gehen nicht selten zulasten bildschirmfreier Aktivitäten. Gerade für Kinder ist es wichtig, eine gesunde Balance zu entwickeln und mit allen fünf Sinnen lernen und Erfahrungen sammeln zu können.

Um was geht es nun genau bei diesem von der Suchtprävention lancierten Projekt? Während einer Woche verzichten die Teilnehmenden bewusst auf Bildschirmmedien wie Smartphone, Tablet oder Fernseher. Dadurch würden sie die Möglichkeit erhalten, ihren eigenen Medienkonsum zu reflektieren und neue, medienfreie Alternativen auszuprobieren, schreibt die Suchtprävention in einer Medienmitteilung.

Erlebnisse und Begegnungen im Hier und Jetzt seien auch im digitalen Zeitalter zentral für das Wohlbefinden, so die Suchtprävention weiter. Für Kinder kann es zudem eine wertvolle Erfahrung sein, Langeweile auszuhalten – denn daraus entstehen oft kreative Ideen. Während der Flimmerpause stehen Aktivitäten wie Lesen, Basteln, Gesellschaftsspiele, Musik machen oder Zeit in der Natur im Vordergrund.

Besonders wirkungsvoll ist das Projekt, wenn sowohl die Schule als auch die Familie gleichzeitig teilnehmen. Familien aus dem Bezirk Bülach sind eingeladen, bei der nächsten Durchführung mitzumachen. Die Anmeldung erfolgt über die Suchtprävention Bezirk Bülach. Alle angemeldeten Familien nehmen automatisch an einer Verlosung attraktiver Preise teil. Dank der Unterstützung verschiedener Freizeit- und Aktivitätsangebote für Kinder und Familien im und um den Bezirk Bülach stehen spannende Tickets für gemeinsame, flimmerfreie Erlebnisse zur Verfügung.  (pd.)

Link zur Anmeldung: https://findmind.ch/c/4NCX-8Gq7

 

Arbeitslosenquote bleibt unverändert

Die Arbeitslosenquote im Kanton Zürich zeigt sich stabil und liegt Ende ­Februar unverändert bei 3,0 Prozent. Der Arbeitsmarkt ist robust – und die Aussichten bleiben positiv: Eine Mehrheit der Branchen rechnet mit gleichbleibender oder zunehmender Beschäftigung. Bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) waren 26 730 Personen als arbeitslos gemeldet, 148 weniger als im Januar. Auch bereinigt um die saisonalen Einflüsse bleibt die Arbeitslosenquote unverändert.

Die deutlichsten Rückgänge bei den Arbeitslosenzahlen verzeichne-ten das Gesundheits- und Sozialwe-sen (–68) sowie das Baugewerbe (–61). Leicht zugenommen hat die Arbeits­losigkeit hingegen im Gastgewerbe (+35) und im Handel (+18).

Die Zahl der gemeldeten offenen Stellen ging im Februar leicht auf 8061 zurück (–182). Ein Rückgang zeigt sich insbesondere bei Köchinnen und Köchen (–136) sowie in Berufen des ­Bereichs Kundeninformation (–131). Insgesamt bleibt die Zahl der offenen Stellen wegen zahlreicher neu meldepflichtiger Berufe auf hohem Niveau. Eine positive Tendenz zeichnet sich insbesondere in der Finanzbranche ab.  (pd.)

Korrekt: Nutria statt Biber

Im Artikel «Auf den Spuren des Bibers» (Ausgabe vom 29. Januar) war stattdessen die etwas kleinere Nutria abgebildet, zu erkennen an den weissen statt braunen Barthaaren. Die südamerikanische Nutria unterscheidet sich vom einheimischen Biber auch in der Grösse (sie ist etwas kleiner und hat einen runden statt platten Schwanz, was auf diesem Foto schwer zu erkennen ist). Zudem ist der Nutria-Rücken beim Schwimmen meist sichtbar, während beim Biber nur Nase, Augen und Ohren herausschauen. (rs.)