Opfikon in Kürze

Roger Suter

Beim Unwetter vom vergangenen Freitag hatte Opfikon Glück: Während Zürich eine Tote beklagt, blieb es hier bei etwas Wasser und einer ausgefallenen Ampel.

Heftiges Sommergewitter: Feuerwehr eineinhalb Mal im Einsatz

Das heftige Unwetter vom vergangenen Freitag, 19. Juni, hat in Zürich ein Todesopfer gefordert und diverse Schäden verursacht. Die 16-Jährige war  an der Feldeggstrasse im Kreis 8 von einem herabfallenden Ast getroffen worden. Tags darauf erlag sie im Spital ihren schweren Verletzungen. Der Unfallhergang sowie die Todesursache werden durch die Stadtpolizei Zürich, das Institut für Rechtsmedizin Zürich und die Staatsanwaltschaft abgeklärt.

Opfikon kam hingegen glimpflich davon. Die Feuerwehr wurde im Zusammenhang mit dem Gewitter zweimal aufgeboten: Ein erstes Mal um 20.42 Uhr wegen Wasser an der Talackerstrasse. Es stand aber lediglich zwei Zentimeter hoch und konnte abfliessen, als das entsprechende Rohr freigelegt wurde; dazu brauchte es die Feuerwehr nicht.

Auch nicht in ihr Kernaufgabengebiet fiel der zweite Einsatz um 21.08 an der Kreuzung von Rohr- und Flughofstrasse: Hier war – wahrscheinlich wegen des tobenden Gewitters – die Lichtsignalanlage ausgefallen. Da diese nicht nur den Strassenverkehr regelt, sondern auch den Übergang übers Tramtrassee, bot die Einsatzleitzentrale die Opfiker Feuerwehr auf, welche den Verkehr dort regeln sollte. Diese tat dies während rund 50 Minuten.