Klotener Brückenneubau verzögert sich
Der Brückenersatz der Klotener Schaffhauserstrassse, der seit Mai 2025 läuft, kommt gut voran, wie die Verantwortlichen betonen. Allerdings: Die für Ende September vorgesehen Inbetriebnahme der neuen Brücke verschiebt sich auf Ende November.
Der Ersatz der Autobrücke, der seit Mai 2025 läuft, schreitet voran. «Die Arbeiten verlaufen insgesamt gut», sagt Carmen Hefti, Mediensprecherin der SBB, und ergänzt: «Das anspruchsvolle Projekt wird unter Berücksichtigung der betrieblichen und baulichen Rahmenbedingungen umgesetzt. Dabei konnten die wesentlichen Arbeiten bislang planmässig vorangetrieben werden.»
Beim Zeitplan gibt es allerdings eine grössere Anpassung. Ursprünglich war kommuniziert worden, dass der Verkehr Ende September 2026 wieder über die neue Brücke rollen würde und damit die Umleitung durchs Quartier wieder aufgehoben werden könnte. Nach aktuellem Planungsstand soll die schrittweise Verkehrsverlagerung nun erst Ende November erfolgen. Ein konkretes Datum steht noch nicht fest. Dieses könne erst festgelegt werden, wenn die weiteren Baufortschritte und die notwendigen Abnahmen abgeschlossen seien, erklärt Hefti. Die Umsetzung erfolgt in mehreren aufeinander abgestimmten Bauphasen. Ziel sei es, die Auswirkungen auf den Verkehr sowie auf die Anwohnerinnen und Anwohner möglichst gering zu halten.
Grund für die Verschiebung sind unter anderem die Rückbauarbeiten. «Der Rückbau der bestehenden Brücke im Bereich der Widerlager ist umfangreicher ausgefallen als ursprünglich angenommen, weshalb sich auch der Rückbau des Brückenprovisoriums als anspruchsvoller erwiesen hat als geplant», erläutert die Pressesprecherin.
Am Gesamtprojekt sollen die Verzögerungen jedoch nichts ändern. Die SBB gehen weiterhin davon aus, dass die Abschlussarbeiten bis ins Frühjahr 2027 dauern werden. Für die abschliessenden Belagsarbeiten wird weiterhin der Sommer 2027 angestrebt.