Kantonales Labor hat mehr als 21 000 Proben untersucht
Der Jahresbericht 2025 zeigt,wie das Kantonale Labor Zürich arbeitet: Es hat mehr als 21 000 Proben untersucht. Hinzu kommen über 8000 Betriebskontrollen.
Das Kantonale Labor Zürich ist unter anderem für die Kontrolle von Lebensmitteln und Gebrauchsgegenständen, den Vollzug der Chemikaliengesetzgebung, die Kontrolle von Trink- und Badewasser sowie die Solarienkontrolle zuständig. Im Berichtsjahr nahm auch die neue Fachstelle für den Vollzug des Tabakproduktegesetzes ihre Tätigkeit auf.
Insgesamt wurden gemäss einer Medienmitteilung der Gesundheitsdirektion 8389 Lebensmittelinspektionen durchgeführt. Dazu kamen 114 Inspektionen im Chemikalienbereich, 130 Kontrollen bei Trinkwasserversorgungen und Badeanlagen sowie 32 Solarien-Inspektionen.
Von den 21 278 im Labor untersuchten Proben wurden rund 10 Prozent beanstandet – fast die Hälfte wegen mikrobiologischer Mängel. Dieser Anteil wirkt hoch, ist aber darauf zurückzuführen, dass das Labor gezielt Produkte mit erhöhtem Risiko kontrolliert.
Immer wieder Solarien
Bei der Kontrolle von Lebensmitteln und Gebrauchsgegenständen, Chemikalien, Solarien und Tabakprodukten wurden laut Mitteilung verschiedene Verstösse gegen gesetzliche Vorgaben festgestellt und entsprechende Massnahmen ergriffen. Wenn Solarien Zutrittskontrollen vorsätzlich deaktivierten und so Minderjährigen den Zugang ermöglichten, wurde dies beanstandet. Im Wiederholungsfall erfolgte eine Strafanzeige.
Auch bei Verstössen gegen die Werbebeschränkungen für Suchtmittel wurde konsequent eingeschritten, beispielsweise bei Kinowerbung. Lebensmittel mit der Kennzeichnung «High Protein» wurden beanstandet, wenn Kennzeichnung oder Zusammensetzung die gesetzlichen Anforderungen nicht erfüllten. Bei Gesundheitsrisiken durch Pestizidrückstände wurden entsprechende Massnahmen ergriffen: Insgesamt mussten 18 Produkte zurückgerufen werden.
Auch positive Ergebnisse
Die Untersuchungen zeigten auch positive Ergebnisse, wie der Mitteilung zu entnehmen ist: So erwies sich der Grossteil der geprüften Schmuckprodukte als unbedenklich. Auch bei den Frittierölproben aus Restaurants gab es nur selten Beanstandungen. Das Video zum Thema «Pilze richtig sammeln» stiess auf grosses Interesse und wurde bereits über 5000 Mal angesehen. (pd.)
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