In Kürze

Berufsschule Bülach: Neuer Rektor gewählt

Der Regierungsrat hat Philipp Sauter zum Rektor der Berufsschule Bülach gewählt. Er tritt sein Amt auf Beginn des Frühlingssemesters 2025 an.

Zuerst unterrichtete Sauter an der Primarschule Frauenfeld, war Vikar an Primar- und Oberstufenschulen. Zwischen 2005 und 2018 unterrichtete Sauter an der Berufsbildungsschule Winterthur, zwischen 2012 und 2018 als Berufsschullehrperson mit besonderen Aufgaben. Seit 2018 ist er als Prorektor am Bildungszentrum für Wirtschaft in Weinfelden tätig. Sauter tritt die Nachfolge von John Coviello an, der Rektor der  Technischen Berufsschule Zürich wird. (pd.)

Probealarm: Opfiker Sirenen haben funktioniert

In der ganzen Schweiz haben am Mittwoch vergangener Woche Sirenentests stattgefunden. Die stationären Anlagen auf Zürcher Kantonsgebiet hätten praktisch keine Funktionseinschränkungen gezeigt und zu 99 Prozent Alarm ausgelöst. Die Fehler bei den betroffenen Sirenen würden nun behoben. Sicherheitsdirektor Mario Fehr zeigt sich zufrieden: «Ich freue mich über diesen guten Wert des Alarmierungssystems. Gerade in der heutigen Zeit ist es wichtig, dass die Sirenen im Kanton Zürich zuverlässig funktionieren.»

Um die Bevölkerung umgehend zu alarmieren, verfügt die Schweiz über ein dichtes Netz von rund 5000 stationären sowie 2200 mobilen Sirenen, davon 478 stationäre und 200 mobile im Kanton Zürich. Zu den mobilen Sirenen liegen noch keine detaillierten Zahlen vor. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz sorgt in Zusammenarbeit mit den Kantonen, Gemeinden und Stauanlagenbetreibern dafür, dass die Alarmierungssysteme auf dem neusten technischen Stand sind und jederzeit betriebsbereit gehalten werden. Im Ernstfall werden die Informationen der Behörden via Radio und App verbreitet.(pd.)

www.alert.swiss, Alertswiss-App sowie Teletext der SRG, Seiten 680 und 681. www.sirenentest.ch

Stadt- und Gemeinderat: Nachrücken im Parlament

Ohne Gegenkandidatur hat der Stadtrat im Dezember Reto Bolliger als neuen Schulpräsidenten für gewählt erklärt. Als solcher nimmt er auch im Stadtrat Einsitz. Da niemand der bisherigen Exekutivmitglieder sein Ressort wechseln wollte, bleiben die Zuständigkeiten bis zu den Neuwahlen am 8. März 2026 dieselben: Roman Schmid, Präsidiales; Heidi Kläusler-Gysin, Soziales; Jörg Mäder, Gesellschaft; Bruno Maurer, Bau und Infrastruktur; Cirillo Pante, Bevölkerungsdienste, sowie Mathias Zika, Finanzen und Liegenschaften.

Für Silvia Messerschmidt, die ebenso ohne Konkurrenz in die Schulpflege gewählt wurde, rückt ihr SVP-Parteikollege Urban Husi in den ­Gemeinderat nach. Ausserdem ­übernimmt Luc Sierro für den Rest der  Amtsdauer 2022 bis 2026 den Sitz  der  zurückgetretenen Evelyne Sydler (NIO@GLP). (pd.)

 

Verkehrskontrollen: 10 fuhren mit zu viel Alkohol oder Drogen

Die Polizei kontrollierte am Freitag, 31. Januar, an mehreren Orten im Kanton – nicht jedoch in Opfikon – die Fahrfähigkeit von Verkehrsteilnehmenden. Zehn Automobilisten und ein Rollerfahrer steuerten ihre Fahrzeuge in fahruntüchtigem Zustand.

Sechs Autolenker stehen nun vor der Staatsanwaltschaft. Zwei von ihnen tranken zu viel Alkohol, vier konsumierten Drogen. Die Polizei entzog allen den Führerausweis. Die fehlbaren Autofahrerinnen und Autofahrer sind zwischen 30 und 60 Jahre alt und kommen aus der Schweiz, Kroatien und Polen. Ein 19-jähriger Deutscher fuhr ohne gültigen Führerausweis. Er stand unter Drogeneinfluss und trug rund 50 Gramm Cannabis bei sich. Die Polizei nahm ihn wegen Verdachts auf Drogenhandel fest. Vier weitere Lenker durften nicht weiterfahren. Ihr Atemalkoholtest zeigte Werte zwischen 0,25 und 0,39 Milligramm pro Liter.(pd./ki.)

 

VBG: Elektrobusse auf anderen Wegen

Die grünen Elektrobusse der Linie 759 werden derzeit auf anderen Linien eingesetzt, da die Ladestation am Flughafen Zürich erneut ausgefallen ist.

Sie bedienen Linien, bei denen sie zum Laden ins Depot fahren können.

Auch wenn sich viele schon sehr an die leisen grünen Busse gewöhnt haben: Sie sind nach wie vor in einem Pilotsetting unterwegs, wie die Verkehrsbetriebe Glattal auf Anfrage mitteilen. Den Ausfall des Lademasts am Flughafen vor wenigen Monaten habe man  gemeinsam mit Siemens ausgewertet. Dabei zeigte sich, dass eine zentrale elektronische Komponente, welche ebenfalls ein Pilotteil ist, in naher Zukunft durch ein weiterentwickeltes Bauteil ersetzt werden muss. «Im Sinne der Nachhaltigkeit haben wir versucht, dieses Teil so lange wie möglich einzusetzen», teilt Victoria Sutter von der VBG-Medienstelle mit. Nun sei dessen Lebensdauer definitiv erreicht und Siemens werde es in Kürze durch ein Serienelement ersetzen, welches bereits an anderen Orten erfolgreich im Einsatz ist. Damit würde der Elektro-Betrieb der Linie 759 wesentlich stabiler.

Aktuell arbeiteten die VBG mit Siemens unter Hochdruck daran, die aktuelle Störung zu beheben, und gehe ­davon aus, dass die Elektrobusse voraussichtlich ab Mittwoch (nach Redaktionsschluss) wieder am Flughafen aufladen und somit wieder auf der Linie 759 verkehren können. (rs.)

 

Notfallausweis für Tierhalter

Die bevorstehenden Skiferien locken viele Menschen in die Berge, wo leider auch die Unfallgefahr steigt. Gerade Tierhalterinnen und Tierhalter plagt dabei die Sorge, was in einem Notfall mit ihrem Haustier geschieht. Denn wenn man nach einem Unfall vorübergehend nicht ansprechbar ist, sind Haustiere oft über längere Zeit ohne Betreuung alleine in der Wohnung oder im Haus, was fatale Folgen haben kann. Um solche Schreckensszenarien zu vermeiden, bietet die Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz einen kostenlosen Notfallausweis an.

Diese praktische Karte gibt darüber Auskunft, welche Tiere im Zuhause oder in der Ferienwohnung der ver­unfallten Person auf Betreuung angewiesen sind und wer sich um sie kümmern wird, sollte der Halter oder die Halterin vorübergehend nicht dazu in der Lage sein. So wird sichergestellt, dass keine Tiere unnötig leiden müssen, weil für ihre Versorgung im Notfall nicht gesorgt ist.

Der Ausweis fürs Portemonnaie kann im Set mit einem praktischen Schlüsselanhänger für 6 Franken oder kostenlos als Karte im Onlineshop der Stiftung bestellt werden.(pd.)

Infos/Bestellung:  www.susyutzinger.ch

 

Hotelplan steigert Umsatz weiter

Mit einem Umsatz von 1781,8 Millionen Franken im Geschäftsjahr 2023/2024 übertrifft die Hotelplan Group laut ­eigenen Angaben erneut das Vorjahr. Trotz herausfordernden Rahmenbedingungen – von mehreren geopolitischen Unsicherheiten bis hin zum laufenden Verkaufsprozess – bleibt die Reisegruppe auf Wachstumskurs. Auch das laufende Jahr sei auf demselben Niveau gut gestartet.

Die Sparte Schweiz konnte an das erfolgreiche Vorjahr anknüpfen – obwohl der Mutterkonzern Migros die Reisesparte verkaufen will. Hotelplan Suisse erzielte einen Umsatz von 224,8 Millionen Franken (Vorjahr: 227,7 Mio.). Verantwortlich dafür seien die gestiegene Nachfrage nach Individualreisen («Travelhouse» und «tourisme pour tous») sowie die Marken Hotelplan, Migros Ferien und Vtours.

In der Schweiz habe sich eine gewisse Zurückhaltung im unteren Preissegment und bei Familien gezeigt, bedingt durch gestiegene Lebenshaltungskosten.

Hotelplan UK schloss das Geschäftsjahr 2023/2024 mit einen Umsatz von 211,7 Millionen Pfund und damit auf dem erfolgreichen Vorjahresniveau ab (Vorjahr: 212,4 Mio. Pfund). Zum starken Resultat beigetragen hätten neue Büros in Brisbane und Toronto für Abenteuerreisen in Australien und Asien sowie Nordamerika.

Die Ferienhausspezialistin Interhome hielt das Rekordniveau und erzielte einen Umsatz von 389,6 (Vorjahr: 389,7 Mio.).

Die Geschäftsreisespezialisten BTA First Travel und Finass Reisen erzielten einen Gesamtumsatz von 15,7 Millionen Franken (Vorjahr: 17 Mio.), was dem Verkaufsprozess geschuldet sei.

Für mehr Nachhaltigkeit beim Reisen arbeite man einerseits mit Swiss und Neste zusammen, einem Hersteller für nachhaltigen Treibstoff, den Kunden in allen Geschäftseinheiten wählen könnten. Mit dem Start-up ­Klimate fördere man CO₂-Entnah-melösungen, und eine neue Tierschutzrichtlinie sichere artgerechte Standards; Angebote, welche diesen nicht entsprächen, seien gestrichen worden. (pd.)

 

Arbeitslosenquote zum Jahresbeginn leicht gestiegen

Die Arbeitslosenquote im Kanton Zürich ist Ende Januar um 0,1 auf 2,6 Prozent gestiegen. Sie nähert sich damit dem Durchschnitt der letzten zehn Jahre an (2,7 Prozent). Im Januar ist es üblich, dass die Arbeitslosenzahlen aus saisonalen Gründen nochmals steigen. Die stärkste Zunahme verzeichneten Handel, Gastgewerbe sowie Verkehr und Transport. Aber auch die Zahl der offenen Stellen ist im ­Januar markant gestiegen (+2644) und liegt neu bei 6879 – vor allem, weil es seit diesem Jahr mehr meldepflichtige Berufe gibt. (pd.)

 

Schlafstörungen nehmen zu

Schlaf ist ein physiologisches Grundbedürfnis der Menschen. Seine Beeinträchtigung kann schwerwiegende Folgen für die körperliche und psychische Gesundheit haben. Schlafstörungen wirken sich auf das Energieniveau sowie auf die Vitalität, die Konzentrationsfähigkeit und die empfundene Lebensqualität aus. «Sie sind daher ein grosses Problem für die öffentliche Gesundheit», schreibt das Bundesamt für Statistik (BFS) in einer Mitteilung.

2022 gab ein Drittel der Bevölkerung an, unter Schlafstörungen zu leiden. Dieser Anteil hat sich gegenüber 1997 um 5 Prozentpunkte erhöht. Bei Frauen und jungen Menschen zwischen 15 und 39 Jahren war der Anstieg besonders markant. Schlafstörungen hängen eng mit der psychischen und physischen Gesundheit zusammen. Dies sind einige Ergebnisse aus der neuen Publikation des BFS zu Schlafstörungen.

Frauen sind häufiger mit Schlafstörungen konfrontiert als Männer (37 Prozent gegenüber 29 Prozent), ausserdem nimmt die Zahl der Betroffenen mit fortschreitendem Alter zu. Bei Personen ab 85 Jahren treten Schlafstö­rungen häufiger auf als bei den 15- bis 24-Jährigen (43 Prozent gegenüber 28 Prozent). Am höchsten ist der Anteil der Personen mit pathologischen Schlafstörungen bei den 45- bis 64-Jährigen (9 Prozent). (pd.)