Bestnote für die Jodlergruppe Swissair in Basel

Tiziano Rosa

Die Jodlergruppe Swissair Kloten hat am eidgenössischen Jodelfest in Basel mit dem Lied «Jung sy» vom Komponisten Adolf Stähli die Bestnote ersungen.

Schon früh wusste die Jodlergruppe, dass die Martinskirche der Ort ihrer Vorführung sein wird. Diese Kirche gilt als besonders stimmungsvoll und öffnet die Pforten nur für besondere Anlässe wie hochkarätige Konzerte, Festivals und für Chöre. Die Kirche wird nicht mehr als Gotteshaus im eigentlichen Sinne genutzt.

Deshalb haben Tiziano Rosa, Präsident der Jodlergruppe Swissair Kloten, und seine Gattin Anita (die sich bestens in Basel auskennt) die Kirche bereits vorzeitig aufgesucht. Sie bekamen aber keinen Einlass, um die Akustik, die Bühne und vor allem den Auf- und den Abgang zur Bühne einzusehen. Denn: Der Gang auf die Bühne ist bereits Teil des Vortrags und wird wie das Singen bewertet. Deshalb ist es immer gut, das Einlaufen einmal geübt zu haben. Darauf musste die Gruppe diesmal aber verzichten. Ein Auftritt an einem Jodlerfest hat einen genauen Ablauf, der eingehalten werden muss. Dieser Ablauf besteht aus dem Einsingen, dem Anmelden bei der Eingangskontrolle, dem Aufgang zur Bühne, dem Singen, dem Erscheinungsbild und zu guter Letzt dem Abgang.

Im Gymnasium am Münsterplatz wurde der Jodlergruppe Swissair ein Einsinglokal zugewiesen, in dem Daniela Müller, die Dirigentin und musikalische Leiterin der Gruppe, das Übungsprogramm «abspulte». Nach rund 50 Minuten marschierten die Jodlerinnen und Jodler zur Kirche. Bei grosser Hitze (fast 38 Grad ) war man froh, im Vorbereitungsraum der Kirche angekommen zu sein. Das Lied «Jung sy» wurde sehr frisch und in einem flotten Tempo vorgetragen und damit das Publikum abgeholt. Mit Bravo-Rufen und einem lang anhaltenden Applaus verliessen die Unterländer die Bühne wieder und suchten rasch den Schatten des im Vorfeld reservierten Lokals auf. Dort wurde auf einen erfreulichen und gelungenen Auftritt angestossen. Geschafft, aber glücklich wurden die zahlreichen anderen Vorträge besucht.

Den krönenden Abschluss bildete der Umzug auf dem eigenen Wagen. Sponsoren und viele helfende Hände hatten dazu beigetragen, diesenzu bauen und zu realisieren. Die Ziele lauteten: Gesundheit, Spass und jeder gibt sein Bestes. Alle drei Ziele wurden erreicht. Es hat Spass gemacht und mit der Bestnote im Gepäck reist man bekanntlich einfach besser.

Wer ebenfalls an solchen Festen teilnehmen will, kann sich bei der Jodlergruppe melden. Probe ist immer am Mittwoch ab 20 Uhr im «Dorfnescht» Kloten.