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Zwei Drittel der Zürcher Bevölkerung mindestens einmal geimpft

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Im Kanton Zürich wurden bisher rund 1,6 Millionen Impfungen gegen Covid-19 verabreicht. Rund 900’000 Personen oder zwei Drittel der Bevölkerung ab 16 Jahren sind mindestens einmal geimpft, rund 700’000 oder 52 Prozent der Bevölkerung ab 16 Jahren sind zweimal geimpft. Weitere rund 150’000 Erst- und Zweitimpfungen sind derzeit noch geplant. Dies teilt die Gesundheitsdirektion mit.

«Wegen der sehr ansteckenden Delta-Variante des Sars-CoV-2 ist es wichtig, dass sich noch mehr Menschen impfen lassen, um sich und andere vor einer schweren Covid-Erkrankung zu schützen und die Verbreitung des Virus zu bremsen», schreibt die Gesundheitsdirektion in ihrer Mitteilung weiter. Impftermine, auch für 12- bis 15-Jährige, sind weiterhin über das kantonale Impftool buchbar.

Impfzentrum in Oerlikon wird geschlossen
Nachdem in Spitzenzeiten bis gegen 30’000 Impfungen pro Tag verabreicht wurden, braucht es für die nächste Phase der Impfkampagne deutlich weniger Kapazität. Die Gesundheitsdirektion plant deshalb, die Zahl der Impfzentren im August zu reduzieren. Die weiterhin bestehenden Impfangebote in Impfzentren und Apotheken sollen im August durch flexibel einsetzbare Impfmobile ergänzt werden.

In Betrieb bleiben das Referenz-Impfzentrum am Hirschengraben in Zürich sowie die Impfzentren in Uster und Winterthur. Die Impfzentren Affoltern am Albis und Bülach werden bis Ende September betrieben.

Per Ende August schliessen die Impfzentren Dietikon, Horgen, Messe Zürich und Triemli. Wer sich in diesen Impfzentren impfen lassen möchte, muss noch im Juli einen Ersttermin vereinbaren, damit die Zweitimpfung im August erfolgen kann. Aufgrund der geringen Nachfrage bieten die Impfzentren in Wetzikon und Meilen bereits keine Erstimpfungen mehr an. Das Impfzentrum in Wetzikon schliesst am 6. August, das Impfzentrum in Meilen am 13. August. 

Jugendliche zwischen 12 und 15 Jahren können sich weiterhin in den Impfzentren in Uster und Winterthur sowie am Kinderspital Zürich impfen lassen.

Vorbereitungen für Auffrischimpfung laufen
Ob und wann eine Auffrischimpfung notwendig ist, wurde von den zuständigen Stellen des Bundes noch nicht festgelegt. Die Gesundheitsdirektion bereitet sich darauf vor, ab Ende 2021 in den Alters- und Pflegeheimen impfen zu können. Für das Impfen der breiten Bevölkerung sollen dann die weiter betriebenen Impfzentren am Hirschengraben, in Uster sowie in Winterthur durch zwei weitere Impfzentren in Affoltern am Albis und Bülach ergänzt werden. Zudem werden auch Apotheken und Arztpraxen die Auffrischimpfung anbieten können. (pd./pat.)

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