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Rechnung 2020 ist gut unterwegs

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Die Rechnung 2020 des Kantons Zürich könnte mit einem Ertragsüberschuss von 274 Millionen Franken abschliessen, obwohl die Steuererträge rund 225 Millionen Franken tiefer ausfallen dürften als budgetiert. Dies zeigt ein Zwischenbericht per Ende August. Auch die Prognosen bis 2024 sehen wieder günstiger aus.

Für das laufende Jahr 2020 rechnete das Budget mit einem Ertragsüberschuss von 61 Millionen Franken beziehungsweise mit 8 Millionen Franken, wenn man auch die Kreditübertragungen und die vom Kantonsrat inzwischen bewilligten Nachtragskredite einrechnet.

Die sich abzeichnende Verbesserung ist vor allem auf die höhere Ausschüttung der Nationalbank (356 Millionen Franken), die Jubiläumsdividende der Zürcher Kantonalbank (100 Millionen Franken) sowie die Aufwertungen von Liegenschaften im Finanzvermögen (163 Millionen Franken) zurückzuführen.

Belastet wird die Rechnung 2020 durch die geringeren Steuererträge (225 Millionen Franken), durch einen zu erwartenden Verlust des Universitätsspitals (72 Millionen Franken), durch den Ausfall der Flughafen-Dividende (36 Millionen Franken) sowie durch diverse Mehraufwände aufgrund von Massnahmen im Zusammenhang mit der Pandemie.

Für das Budget 2021 und die Finanzplanung bis 2024 nahm der Regierungsrat eine Nachbudgetierung der durch die Pandemie mutmasslich besonders betroffenen 20 Leistungsgruppen vor. Diese umfasst Mehr- und Minderaufwände. Auf den bereits vorgestellten Budgetentwurf 2021 bleiben die Auswirkungen in engen Grenzen: Der eingeplante Aufwandüberschuss reduziert sich von 558 auf 541 Millionen Franken. (red.)