19.02.2020
Stadtanzeiger, News

Geht die Kinderfasnacht baden?

Die kleine Anemone samt Clownfisch Marvin passt sehr gut zum Motto Unterwasserwelt.  Fotos: Béatrice ChristenWassergott Neptun ist mit charmanter Begleitung dem Meeresgrund entstiegen, die Glatt hinaufgeschwommen und in Glattbrugg an Land gegangen.Vom Nil an die Glatt: Auch die ägyptische Göttin – reich mit Gold behangen – ist extra aus der Ferne nach Opfikon gereist.Eine kleine Piratenbraut zeigte sich an der Opfiker Kinderfasnacht.Ein Regenbogen-Einhorn?Suchen dringend Nachfolger. Elvira Freund (links) und Tamara Meier.Diese schwarze Katze bringt bestimmt kein Unglück.«Chase», die Nummer 2 der «Paw-Patrol» – eine tierische Hilfstruppe aus dem Kinderfernsehen.Ebenfalls beliebt: Der kleine grüne Drache.Immer da, um die Welt zu retten: Superman.Katzen sind nicht nur auf Youtube, sondern auch an der Fasnacht ein beliebtes Sujet.Zwischendurch tut eine Stärkung gut.Verblasste Schminke lässt sich vor Ort auffrischen.

Am Samstag quoll das Forum St. Anna fast über vor Fantasie: Dutzende Kinder feierten Fasnacht in bunten Kostümen zum Thema Unterwasserwelt. Vom Regenbogenfisch bis zum Spongebob war die ganze Wasserfauna vertreten. Doch beim genauen Hinsehen lag auch ein dunkler Schatten über der traditionellen Veranstaltung: Weil die Organisatorinnen sich nach sechs Jahren zurückziehen möchten, ist die Kinderfasnacht 2021 ungewiss. Finden sich keine Nachfolger, könnte der Anlass verschwinden – wie die Korallenriffe. (rs.)

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