15.07.2019
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Dieser Teddy hatte es in sich


Am Flughafen Zürich hat ein Spürhund der Zollverwaltung ein etwas übergewichtiges Plüschtier als Drogenkurier entlarvt: Im Teddybären waren drei Kilo Marihuana versteckt.

Einen Bodypacker der anderen Art hat ein Betäubungsmittel-Spürhund am Flughafen in der Luftpost aufgespürt. Die Drogen waren versteckt in einem Teddybären. Trotzdem haben sie Mitarbeitende der Eidgenössischen Zollverwaltung (EZV) gefunden. Sichergestellt wurden drei Kilogramm Marihuana.
Dank der eindeutigen Anzeige durch den Betäubungsmittel-Spürhund konnte kürzlich ein Postpaket mit einem drogengefüllten Teddybären rasch eruiert werden. Bei der Kontrolle mittels Röntgengerät wurde festgestellt, dass der Teddybär prall mit Marihuana gefüllt war. Das Betäubungsmittel war in Blöcke gepresst.
Die Postsendung wurde in Johannesburg (Südafrika) aufgegeben und war für London bestimmt. Das Betäubungsmittel wurde der Kantonspolizei Zürich übergeben.


Durch den falschen Ausgang
Bereits im Juni waren den Zöllnern Khat, Tabak und Zigaretten als Schmuggelware in die Hände gefallen. Insgesamt wurden 32 Kilogramm Khat, 260 Kilogramm Wasserpfeifentabak und 26 800 Zigaretten sichergestellt. Am 19. Juni beispielsweise versuchte ein 65-jähriger Niederländer, mit zwei Koffern über den Flughafen Zürich in die Schweiz einzureisen. Bei der Röntgenkontrolle des Reisegepäcks wurden insgesamt 32 Kilogramm Khat festgestellt. Das Betäubungsmittel war für die Schweiz bestimmt, wie der Mann bei der Befragung zugab. Die Person und die sichergestellten Drogen wurden der Kantonspolizei Zürich übergeben.
Nur einen Tag später wurde ein 47-jähriger Lette bei der Einreise kontrolliert. Seine beiden Koffer waren mit insgesamt 26 860 Zigaretten gefüllt. Die hintergangenen Einfuhrabgaben betrugen knapp 7000 Franken. Die Person wurde gebüsst und die Zigaretten wurden beschlagnahmt.
Am 21. Juni schliesslich reiste ein 39-jähriger in Italien wohnhafter Marokkaner ebenfalls über Zürich in die Schweiz ein. Er war mit sieben Gepäckstücken unterwegs und wählte bei der Ankunft den grünen Durchgang («nichts zu verzollen»). Als er diesen passiert hatte, wurde er von Zöllnern kontrolliert, worauf in seinen Koffern 260 Kilogramm nicht angemeldeter Wasserpfeifentabak zum Vorschein kam. Bei der Einvernahme gab die Person an, dass die Ware für Italien bestimmt sei. Der Beschuldigte gab zu, dass er schon mehrmals Wasserpfeifentabak durch die Schweiz nach Italien geschmuggelt habe. Die hinterzogenen Abgaben belaufen sich auf rund 70 000 Franken. Auch der Shisha-Tabak wurde beschlagnahmt. (pd.)



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