08.11.2018
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Viel Publikum an "Auto Zürich" schon in ersten Stunden


Der "Mircolino" von Micro fährt rein elektrisch, Sein Design erinnert an die legendäre Design-Ikone "Isetta" von BMW. Foto: A. J. Minor

Die "Auto Zürich Car Show", die grösste Automesse der Stadt, hat einen Bilderbuchstart hingelegt. Schon gern 9 Uhr morgens versuchten erste Gäste in die Messehallen in Oerlikon zu gelangen. Um aus der Pole Position einen Blick auf die neusten Modelle zu werfen. Doch freundliche Sicherheitsleute erklärten den verdutzten Besuchern, warum ihr Ticket das Schwenkkreuz nicht weichen liess: Einlass für Gäste war erst ab 10 Uhr.

Zum letzten Mal polierten die Aussteller die Hauben, rückten Give-aways und Gläser zurecht, dann gabs grünes Licht: Vor allem Herren über 50 zählten zu den ersten Gästen. Endlich drinnen gab es denn auch viel zu sehen. Die neuen Modelle von Aston Martin blitzblank in Reih und Glied. Eigentlich mehr Skulptur als Automobil - und alles mit fast zeitloser Eleganz. Ein anderer, grosser Wurf steht noch bis Sonntagabend nur ein paar Dutzend Meter nebendran: Dessen Heck ein bisschen an den Porsche Panamera erinnernde Kia Proceed. Kia hat sich punkto Design in den letzten Jahren furios entwickelt und muss die europäischen Nobelmarken keineswegs fürchten.

Eine ebensolche Nobelmarke ist Porsche. Gezeigt werden die neuen Modelle aller Baureihen, inklusive neuer Macan und Cayenne. Bentley ist an der "Auto Zürich" mit dem neuen Continental GT vertreten. Honda stellt seinen NSX in leuchtendem Metalllic-rot ins Scheinwerferlicht. Luxus zeigt sich beim Lexus RX, einem SUV, und beim Lexus LC, einem Sportcoupé. 

Neue Technologien

Elektrifizierung gewinnt immer mehr an Bedeutung, kaum ein Hersteller kann auf ein Elektroauto oder ein Hybridmodell verzichten. Oft tummeln sich auch genau an diesen Modell sehr viele Interessierte, um sich zu informieren. In den Zürcher Messehallen in Oerlikon stehen unter anderem der neue Audi E-tron, das Model 3 von Tesla und der Jaguar I-Pace. Sogar die "Knutschkugel" aus Küsnacht ist zu sehen: das neue Elektroauto von Micro, der Microlino. 

Toyota geht da noch einen Schritt weiter und zeigt ein sogenanntes "No-Emission-Car", ein Auto das keine Abgase entweichen lässt. Der Toyota Mirai fährt mit Wasserstoff. Verbrennt man Wasserstoff, erhält man Energie für den Vortrieb, statt Abgas entweicht lediglich Wasser.

Auf einem ganzen Stockwerk zeigen Tuner ihre Künste, Zubehörhändler locken mit allerlei schönen Dingen für Autofreunde. An der "Auto Zürich" kann man sogar mit einem Formel E-Simulator eine Runde drehen. Der Gang durch die Hallen macht hungrig und durstig: Die Messe-Restaurants und die Würstlibuden am Eingang machten schon am ersten Messetag manch guten Umsatz, an Gästen fehlte es am Donnerstag nicht. (ajm.)

Die "Auto Zürich Car Show" läuft noch bis kommenden Sonntag. Öffnungszeiten: Freitag von 10 bis 21 Uhr, Samstag und Sonntag 10 bis 19 Uhr. Mehr Infos zum Programm und den Ausstellern finden Interessierte unter www.auto-zuerich.ch

 

 

 



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