07.11.2018
Stadtanzeiger, News

Opfikon tappte im Dunkeln


Grund für den Stromausfall war ein sogenannter Erdschluss: Der Kupferleiter eines im Boden verlegten Versorgungskabels mit Mittelspannung kam in Kontakt mit dem umliegenden Erdreich. Dies wiederum löste einen Sicherungsschalter aus, der die weitere Stromzufuhr unterbrach. Dadurch waren der Opfiker Dorfkern und weitere Häuser Richtung Hohenbühl für eine dreiviertel Stunde ohne Elektrizität.

Der Erdschluss ereignete sich unter der Wallisellerstrasse, wie die metergenauen Messungen eines Spezialisten am Dienstag ergaben. An der betroffenen Stelle müssen Strasse oder Trottoir in den kommenden Tagen geöffnet werden, um den Schaden zu beheben.

Ringleitung kam zum Zug

Die Stromversorgung im Dorf ist als offene Ringleitung eingerichtet. Bei einer Beschädigung wie dieser wird der betroffene Abschnitt isoliert und der Ring an der sonst offenen Stelle geschlossen, so dass der Strom einfach über die andere Seite zu den Verbrauchern fliesst. Falls allerdings an einer weiteren Stelle eine Panne auftritt, fällt der Strom ganz aus.

Für die zuständige Energie Opfikon AG ist die Sache insofern ärgerlich, als dass man bisher ein nahezu unterbrechungsfreies Jahr 2018 hatte. 2017 gab es laut Geschäftsbericht lediglich zwei störungsbedingte, lokale Unterbrechungen von mehr als drei Minuten. 2016 war es eine, 2015 ebenso – und dies trotz enormer Bautätigkeit auf dem Stadtgebiet.



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