15.05.2018
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Kein Müll: No-Littering-Label auf Erfolgskurs


Das No-Littering-Label kann anlässlich seines ersten Geburtstags bereits erste Erfolge aufweisen. Das Label sorgt für vermehrte Diskussionen über das Thema Littering, eine stärkere Sensibilisierung vor Ort sowie für eine grössere Wertschätzung von Städten, Gemeinden und Schulen, die sich gegen Littering einsetzen. Das ergab eine Umfrage der IG saubere Umwelt (IGSU). «Die Umfrage-Resultate erfüllen unsere Hoffnungen», freut sich Nora Steimer, Geschäftsleiterin der IG saubere Umwelt (IGSU). «Sie zeigen, dass wir mit dem No-Littering-Label den richtigen Riecher hatten und wir damit unseren Massnahmen-Katalog um ein weiteres wirksames Instrument ergänzen konnten.» Das No-Littering-Label wurde im Mai 2017 eingeführt und wird mittlerweile von über 70 engagierten Städten, Gemeinden und Schulen eingesetzt.

Verstärkung der Anti-Littering-Massnahmen
Um das No-Littering-Label zu erhalten, haben fast die Hälfte der befragen Institutionen ihr Engagement gegen Littering verstärkt. Auch Gion Hagmann, Leiter DLZ Infrastruktur der Gemeinde Thalwil, sieht das Label als Ansporn: «Der Erhalt des Labels motiviert uns dazu, unsere Massnahmen auch zukünftig weiterzuführen und diese langfristig auszulegen», findet er. Die Massnahmen wirken zudem stärker, je besser die Bevölkerung darüber Bescheid weiss. Deshalb hat das Label auch zum Ziel, das Engagement einer Institution in der Öffentlichkeit bekannt zu machen.

Hohe Sensibilisierung
Auch dieser Zweck wurde erfüllt: Rund 80 Prozent der befragten Institutionen haben den Erhalt des Labels öffentlich kommuniziert und dies als Anlass genommen, näher über ihre Anti-Littering-Massnahmen zu informieren, was zu einer breiten Berichterstattung in lokalen und regionalen Medien geführt hat. Dadurch wird den Institutionen einerseits mehr Wertschätzung für ihre Bemühungen entgegengebracht, andererseits wird die Bevölkerung stärker für das Littering-Thema sensibilisiert. Besonders eindrücklich seien die Auswirkungen an Schulen, wo sich die Schülerinnen und Schüler nun vermehrt für ein sauberes Schulareal einsetzen.

Weniger Littering
Bei zwei von drei Label-Trägern sorgte das No-Littering-Label für einen deutlichen Nutzen im Bereich Littering-Bekämpfung. «Das Label sorgt wie erhofft für Wertschätzung, Sensibilisierung und schliesslich für eine saubere Umwelt», fasst Nora Steimer die Resultate zusammen. Das No-Littering-Label wurde im Mai 2017 eingeführt, um Institutionen in ihrem Engagement zu bestärken, sie zu weiteren Massnahmen zu motivieren und ihr Engagement in der Bevölkerung bekannt zu machen. Hinter dem Label steht die IG saubere Umwelt (IGSU), unterstützt wird die Massnahme vom Bundesamt für Umwelt BAFU und von der Organisation Kommunale Infrastruktur OKI.

Interessengemeinschaft für eine saubere Umwelt (IGSU)
Die IGSU ist das Schweizer Kompetenzzentrum gegen Littering. Seit 2007 setzt sie sich national mit präventiven Sensibilisierungsmassnahmen für eine saubere Schweiz ein. Die Trägerschaft der IGSU bilden die IGORA-Genossenschaft für Aluminium-Recycling, PET-Recycling Schweiz, VetroSwiss, 20Minuten, Blick am Abend, Swiss Cigarette, McDonald’s Schweiz, Migros, Coop und International Chewing Gum Association. Diese engagieren sich daneben auch mit eigenen Aktivitäten gegen Littering und stellen beispielsweise zusätzliche Abfalleimer auf oder führen Aufräumtouren durch. (pd.)



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