17.05.2017
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Ballenberg lässt am Museumstag die Sau raus

Rund 250 Bauernhoftiere wohnen von April bis Ende Oktober auf dem Ballenberg. Anlässlich des internationalen Museumstages am Sonntag, 21. Mai, wird der Fokus speziell auf deren Haltung und Pflege gerichtet. Spannende Informationen, Führungen und Diskussionen werden rund um die Tierhaltung angeboten.
Der Internationale Museumstag findet dieses Jahr unter dem Motto “Mut zur Verantwortung! Sensible Themen im Museum" statt. „Das Freilichtmuseum Ballenberg sieht zahlreiche Themen und Tätigkeitsfelder innerhalb des Museums, die sich zu diesem Thema aufbereiten lassen“, schildert Betriebsdirektor Peter Kohler. Getreu dem Jahresmotto „Wir lassen die Sau raus – jetzt überraschend nah: 250 Bauernhoftiere“ wird anlässlich des Museumstages der Fokus auf die Tierhaltung auf dem Ballenberg gelegt

Tierhaltung auf dem Ballenberg
Wie gut sind die Bedingungen für die Schweine, Kühe, Hühner, Ziegen, Schafe und Kaninchen im Freilichtmuseum? Wer kümmert sich um diese Tiere? Und erfüllen die historischen Ställe die heutigen Bedingungen für eine artgerechte Tierhaltung noch bzw. wie hält das Museum die Balance zwischen dem Tierwohl und dem Wunsch, historische ländliche Lebens- und Wirtschaftsformen aufzuzeigen? Sechs Personen, alle ausgebildete Landwirte oder Tierpfleger, kümmern sich um die Tiere und deren artgerechte Haltung auf dem Ballenberg. Die Tiere übersommern im Museum und gehen für die Wintersaison wieder zurück in ihre Ställe bei den Bauern. Den Winter verbringen lediglich zwei Ochsen und die Ziegen auf dem Ballenberg, da sie dem Museum gehören. Auch dann kümmern sich die Fachleute um deren Wohl.

Spezielles Themenprogramm am Sonntag, 21. Mai
Für den internationalen Museumstag hat das Ballenberg-Team ein spezielles Programm erarbeitet: Zu den neuen und ausgewählten Tierstationen, Ställen und Gehegen finden Kurzfüührungen statt, die jeweils um 14, 14.30, 15 und 15.30 Uhr ab dem Infostand beim Tiergarten starten. Durchgeführt werden diese Rundgänge von Dr. Manuel Strasser, Präsident des Fördervereins Bauernhoftiere auf dem Ballenberg/ Agronom und ehemaliger Präsident von Rassegeflügel Schweiz sowie Mathias Engimann, Berater Inforama Hondrich/Agronom: Sie zeigen dabei Beispiele auf und diskutieren Fragen zur Tierhaltung im Freilichtmuseum.

„Schweine schwitzen nicht“ oder „24 Stunden für ein Hühnerei“
Rund um die Bauernhoftiere auf dem Ballenberg werden zahlreiche spannende, wissenswerte und witzige Informationen an die Besucherinnen und Besucher vermittelt. Dabei wird erklärt, was zum Beispiel Schweine tun, wenn ihnen zu warm wird oder wie viele Stunden es braucht, bis ein Hühnerei entsteht. Bauernhoftiere sind speziell für Kinder interessant und können im Museum berührt und gestreichelt werden. Unter dem Motto „Wir lassen die Sau raus …“ führt seit dieser Saison der junge Ballenberg-Fan Nico Jung und Alt durch das Museum. (pd./Foto: zvg.)



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